Ein fairer Direkthandel macht den Unterschied!
Durch unsere partnerschaftliche Zusammenarbeit unterstützen wir unsere Projektpartner mit einer Prämie von 1 € pro Kilogramm Kaffee für agrarökologische Projekte. So ermöglichen wir vor Ort wirksame Maßnahmen, die die Lebensgrundlagen der Kleinbauernfamilien nachhaltig stärken.
Pro verkauftem Kilogramm Kaffee fließt 1 € direkt an die Produzent*innen, unter anderem für regelmäßige Workshops zu biologischem Anbau und Qualitätsverbesserung sowie für Investitionen in Biofabricas und Folientunnel zur schonenden Trocknung der Kaffeebohnen.
Die Umweltkooperative Serraniagua folgt zudem dem Konzept des „Buen Vivir“ (dt. Gutes Leben) einer alternativen Lebensweise, die auf Gemeinschaft, Solidarität und ein Leben im Einklang mit der Natur setzt. Bei Bau- oder Sanierungsprojekten unterstützen sich alle Mitglieder gegenseitig und tragen gemeinsam Verantwortung für ihre Gemeinschaft.
Wir investieren 1 € pro Kilo Kaffee in agrarökologische Kaffeeprojekte

Investitionen für den Bioanbau
Im Rahmen der Umstellung auf biologische Bewirtschaftung der Finca La Fortuna wurden Mikroorganismen, Mineralien und weitere Materialien beschafft.

Agrarökologie
Die Umweltkooperative Serraniagua organisiert regelmäßig agrarökologische Workshops direkt auf den einzelnen Fincas und versorgt die dort errichteten Biofabricas mit Mikroorganismen, Mineralien und weiteren biologischen Hilfsstoffen.

Neue Biofabrica
Gabriel und Yaneth konnten sich eine neue Biofabrica, um Biokompost und -dünger herzustellen, errichten.

Qualitätskontrolle
Die Umweltkooperative Serraniagua investierte in einen kleinen Röster sowie Cupping Materialien, zur Überprüfung des Qualitätsstandards der Kaffeebohnen.

Saatgut für Spezialitätenkaffee
Die Kleinbauernfamilien investieren in Saatgut und Setzlinge für Spezialitätenkaffee.

Kaffee aus Frauenhand
Frauen im Kaffeeanbau werden gezielt gefördert und unterstützt

Agroforst wird gefördert
Alle Familien investieren in eine vielfältige Bepflanzung ihrer Fincas und setzen dabei auf Obst-, Zitrus- und Nussbäume sowie teilweise auf Kakaosträucher, die zwischen den Kaffeesträuchern wachsen.

Workshops
Auf allen Fincas finden regelmäßig agrarökologische Workshops zur Herstellung eigener Düngemittel und Kompost statt, die die Bauern dabei unterstützen, ihre Felder nachhaltig zu bewirtschaften und so die Qualität des Kaffees kontinuierlich zu verbessern.

Neue Schälmaschine
Für die Familie der Finca La Florida konnte eine neue Schälmaschine angeschafft werden, die eine deutlich bessere Qualität der Kaffeebohnen ermöglicht.

Regenwurmkompost
Auf der Finca der Frauen von Café Amelí konnte in einen neuen Regenwurmkomposter investiert werden, der die Herstellung von eigenem Dünger für den Kaffeeanbau ermöglicht.

Zivile Naturschutzgebiete
Die Umweltkooperative Serraniagua zeichnet zivile Naturschutzgebiete aus, in denen die Kaffeeproduzent*innen bewusst mehrere Hektar Land – teils zwischen 2 und bis zu 12 Hektar – der Natur überlassen und so zahlreiche kleine Naturreservate entstehen lassen, die den tropischen Regenwald erhalten und die Biodiversität der Region stärken.

Optimale Sonnentrocknung
Die Umweltkooperative Serraniagua investiert in Bambus-Folientunnel auf den einzelnen Fincas. So kann Kaffee bestens in der Sonne trocknen.