WER STECKT HINTER NULLDIEBOHNE?
Ich bin Natalie.
Eine die gerne in andere Kulturen eintaucht, Land und Leute kennenlernt. Kolumbien fasziniert mich ebenso wie Kaffee. Mehrere Monate verbrachte ich bei den Kaffeebauern und -bäuerinnen von CAFÉ COMAM und durfte viel über Kaffee lernen.
WIE KAM ES EIGENTLICH DAZU?
Ich studierte Internationale Entwicklung und Umwelt- und Bioressourcen Management und begann in Wien zu arbeiten. Ich interessiere mich schon länger für nachhaltige Landwirtschaft, kaufe meine Lebensmittel direkt von Bauern oder über eine Foodcoop. Doch beim Kaffee, da wusste ich NULLDIEBOHNE drüber…
… EIN JAHR AUSZEIT. EIN JAHR KOLUMBIEN? (Anfang 2019)
Irgendwann war es so weit, ich nahm mir eine Auszeit. Ein Jahr Bildungskarenz. Und so verschlug es mich nach Kolumbien, in das Land des Kaffees. Das tropische Kolumbien hat mich fasziniert und die Neugier mehr über Kaffee zu erfahren war groß. Durch’s reden kommen d’Leut zam – und so war es auch. Über Kontakte machte ich mich auf die Reise ins westliche Hochland von Kolumbien – dort wo der Choco beginnt, das gefährliche Kolumbien. Doch soweit ging die Reise zum Glück doch nicht, schon davor erreichte ich das letzte Eck von Valle del Cauca. Das bunte Dorf El Cairo. Hier dreht sich alles um Kaffee. Am Hauptplatz werden die hellen Kaffeebohnen getrocknet, immer wieder rollt ein Willy voll bepackt mit Kaffeesäcken vorbei und in kleinen Läden häufen sich die Berge Kaffeebohnen.
Ich lernte die Umweltorganisation Serraniagua kennen und trank in deren Café Cultural erstmals CAFÉ COMAM. Ein samtiges Mundgefühl mit schokoladigen Facetten breitet sich beim ersten Schluck Kaffee aus. Traumhaft, dieser Kaffee! So kam ich ins Gespräch mit Cesar, dem Gründer von Serraniagua. Er selbst ist Kaffeebauer und auch seine Kaffeebohnen stecken ab und zu in einer Tasse CAFÉ COMAM.
Es waren die offenen und herzlichen Menschen, die es mir ermöglichten Fincas zu besuchen und mehr über Kaffee zu erfahren. Und so entstand die Idee, diesen besonderen CAFÉ COMAM nach Österreich zu bringen. Ich stopfte meinen Rucksack voll und gab noch ein extra Gepäckstück mit Kaffee und Hängematten auf. Die Resonanz war beeindruckend. Alle wollten mehr CAFÉ COMAM und so machte ich mich noch einmal auf nach Kolumbien, um einen richtigen Export zu starten.
DIE REISE ZUM KAFFEE (2019/2020)
Es war soweit. Ich wollte alles über Kaffee lernen und mehrere Monate in El Cairo verbringen. Dort arbeitete ich eng mit der Umweltgemeinschaft zusammen, lernte viele Kaffeebauern und -bäuerinnen kennen, arbeitete auf verschiedenen Fincas mit und eignete mir viel Wissen über Kaffee von der Pflanze bis in die Tasse an. So realisierte ich meinen ersten Export von CAFÉ COMAM, überschaulichen 320 Kilo.
Trotz der Pandemie bald ausverkauft, arbeitete ich schon am nächste Export. Ein Gedanke wurde Realität. Dieser hervorragende CAFÉ COMAM ist nun auch in Österreich erhältlich. Bei einem Kaffeekränzchen lade ich dich ein, CAFÉ COMAM sowie die Cafeteros und ihre Geschichten dahinter kennenzulernen. Denn ein Häferl Kaffee zum Frühstück muss sein, aber eigentlich weiß man NULLDIEBOHNE darüber…