WAS DU IMMER SCHON ÜBER NULLDIEBOHNE WISSEN WOLLTEST
Nachdem ich mehrere Monate in einem kolumbianischen Kaffeedorf gelebt habe, wurde mir klar: Wir wissen eigentlich null die Bohne über Kaffee, sind aber Weltmeister im Trinken!“
Genau deshalb gibt es nulldiebohne: Ich möchte mein Wissen und meine Erfahrungen aus dem Ursprung mit dir teilen – vom Anbau, der Ernte, über die Qualität, bis hin zu dem Moment, in dem der Kaffee in deinem Häferl landet.
Interessiert an einem Vortrag? Mehr Infos hier.
Wir beziehen Spezialitätenkaffees, welche zu den besten Kaffees der Welt gehören. Unsere Bohnen stammen aus direktem Handel mit kleinen Kaffeebäuer:innen, aus ökologischem Schattenanbau, und werden frisch, schonend und langsam im Ursprungsland trommelgeröstet. So gelangt unser Kaffee ohne Umwege und Zwischenhändler direkt zu dir.
Supermarktkaffee hingegen stammt aus anonymer Massenproduktion, bei der die Bäuer:innen meist nur den Mindestlohn erhalten. Bohnen unterschiedlichster – meist minderwertiger – Qualität werden industriell verarbeitet und in wenigen Minuten „überröstet“.
Du wirst den Unterschied schmecken!
Kaffee ist unfair!
99 % des Kaffees verlässt sein Ursprungsland als Rohware. Die größte Wertschöpfung entsteht erst durch das Rösten – und das passiert meist in den Verbraucherländern. So bleibt der Großteil des Geldes dort, wo Kaffee konsumiert wird, und nicht dort, wo er produziert wird. Dieses Ungleichgewicht besteht bereits seit der Kolonialzeit – und prägt den globalen Kaffeemarkt bis heute.
Bei nulldiebohne werden die Kaffeebohnen direkt nach der Ernte und ohne lange Zwischenlagerung im Ursprungsland frisch geröstet – für das beste Aroma und mehr Fairness im Kaffeehandel.
Unsere Leidenschaft für exzellenten Kaffee beginnt bei der Auswahl der hochwertigsten Kaffeebohnen. Durch eine direkte Zusammenarbeit mit ausgewählten Kaffeebauernfamilien können wir sicherstellen, dass nur die erlesensten Bohnen ihren Weg in die Rösterei finden.
Fairtrade arbeitet mit Kooperativen zusammen – wir hingegen arbeiten direkt mit einzelnen Bauernfamilien, die nicht Teil von Fairtrade sind.
Wir gehen sogar einen Schritt weiter als Fairtrade, da wir die Kaffeebohnen im Ursprungsland verarbeiten und somit deutlich mehr Wertschöpfung vor Ort schaffen.
Die direkte Zusammenarbeit führt außerdem zu einer deutlich besseren Qualität.
Eine Bio-Zertifizierung ist kosten- und zeitintensiv – und selbst Bio-Anbau kann aus Monokulturen stammen. Unsere Kaffeebauern kultivieren ihre Kaffeepflanzen im ökologischen Schattenanbau. Sie arbeiten nach agrarökologischen Prinzipien und stellen ihre Düngemittel mit Bokashi, Effektiven Mikroorganismen und Regenwurmkompost selbst her.
Kaffee ist eine Schattenpflanze und gedeiht am besten in ursprünglichen Bergwäldern unter dem Schutz großer Bäume. So wie es traditionellerweise immer gehandhabt wurde. Dabei wird kein Wald gerodet, deshalb ist unser Kaffee auch entwaldungsfrei.
Agrarökologischer Schattenanbau ist eine traditionelle landwirtschaftliche Anbaumethode für Kaffee, die auf ökologischen Prinzipien beruht und gleichzeitig den Schutz natürlicher Ressourcen und die Erhaltung der Biodiversität fördert. Dabei wird nicht nur die Bodenfruchtbarkeit verbessert, sondern es bleiben auch Lebensräume für Vögel, Insekten, Pilze und Pflanzen aller Art erhalten.
Die Ökobilanz von Kaffee aus traditionellem Schattenanbau ist um ein Vielfaches besser als aus Monokulturen.
Ja!
Einerseits weil wir ihnen für die ausgezeichnete Qualität wesentlich mehr bezahlen als der Weltmarktpreis.
Andererseits finanzieren wir 1€ pro Kilo Kaffee über unsere Zusammenarbeit in agrarökologische Projekte der Kleinbauernfamilien.
2019 verbrachte ich mehrere Monate in einem kleinen Kaffeedorf in Kolumbien. Dieser Aufenthalt hat alles verändert.
Der Kaffee hat mich begeistert, aber noch mehr die Menschen dahinter: ihre Herzlichkeit, ihre Naturverbundenheit und ihre Leidenschaft für jede einzelne Bohne.
Seit dem gibt es CAFÉ COMAM auch in Österreich.
Die persönliche Beziehung zu den Frauen von CAFÉ AMELÍ und der Familie von CAFÉ FINCA LA FORTUNA entstand während einer weiteren Reise nach Kolumbien – auf der Suche nach weiteren nachhaltigen und ökologischen Kaffeeprojekten.
Einerseits röste ich mit Röstexperten im Ursprungsland. Dadurch bleibt deutlich mehr Wertschöpfung dort, wo der Kaffee herkommt und es werden Arbeitsplätze und Chancen geschaffen.
Andererseits ist der Direkthandel mit Kleinbauernfamilien wesentlich fairer – so kann ich Spitzenqualität höher bezahlen.
Die Kaffeebohnen stammen aus drei verschiedenen Kaffeeprojekten in Kolumbien.
Die drei CAFÉ COMAM-Sorten kommen von Bauernfamilien der Umweltkooperative Serraniagua im Valle del Cauca:
Finca La Florida überzeugt mit ausgeprägten Schokoladennoten.
Del Bosque bietet fruchtige Aromen und feine Nussnuancen.
Mujeres de la Miranda („Kaffee der Frauen“) begeistert mit einem wunderbar fruchtig-schokoladigen Aroma.
CAFÉ AMELÍ ist ein Kaffee aus Frauenhand aus Nariño. Er hat süße Aromen mit Nuancen von Vanille, Milchschokolade und einem Hauch Mango.
CAFÉ FINCA LA FORTUNA stammt von einer langjährigen Familienfinca aus Antioquia. Diese Espressoröstung entfaltet Schokoladenaromen und eine natürliche Fruchtsüße.
Jede Zubereitungsmethode benötigt einen eigenen Mahlgrad: Espresso sollte sehr fein gemahlen werden, Filterkaffee mittel und French Press grob.
Kaffees von nulldiebohne sind insgesamt etwas heller geröstet als die meist dunklen Industrieröstungen aus dem Supermarkt. Dadurch eignen sie sich bestens für Filterkaffee, die French Press, den V60 oder die Chemex.
Für Vollautomaten empfehlen wir Café Finca La Fortuna, Café Amelí und Café Comam Del Bosque.
Für die Espressozubereitung eignen sich besonders Café Finca La Fortuna oder Café Comam Finca La Florida.
Unsere Kaffees gibt es nicht nur im Onlineshop www.nulldiebohne.at sondern auch in ausgewählten Läden oder auf diversen Märkten und Messen.
Details dazu findest du >>HIER.
Du kannst deine Bestellung auch selber in Pregarten in unserer Abholbox abholen. >>Mehr dazu hier.
