WAS DU IMMER SCHON ÜBER NULLDIEBOHNE WISSEN WOLLTEST
Nachdem ich mehrere Monate in einem kolumbianischen Kaffeedorf gelebt habe, wurde mir klar: Wir wissen eigentlich null die Bohne über Kaffee, sind aber Weltmeister im Trinken!
Genau deshalb gibt es nulldiebohne: Ich möchte mein Wissen und meine Erfahrungen aus dem Ursprung mit dir teilen – vom Anbau, der Ernte, über die Qualität, bis hin zu dem Moment, in dem der Kaffee in deinem Häferl landet.
Interessiert an einem Vortrag? Mehr Infos hier.
Ich bin Natalie Weiß, die Gründerin von nulldiebohne. Während einer Rucksackreise durch Kolumbien 2015 entdeckte ich die Umweltkooperative Serraniagua – und mit ihr den großartigen Café Comam.
Die Begegnungen mit Kaffeebauernfamilien vor Ort haben mich so bewegt, dass ich entschied: Ich starte einen fairen Direkthandel – direkt, transparent und auf Augenhöhe.
Ich beziehe Arabica-Spezialitätenkaffee direkt von kleinen Kaffeebauernfamilien, die ich persönlich kenne und mit denen ich langfristig zusammenarbeite.
Der Kaffee wächst im traditionellen Schattenanbau in vielfältigen Agroforstsystemen. Die Bohnen werden sorgfältig ausgewählt und nach Qualität bezahlt – unabhängig von den täglichen Schwankungen des Weltmarktpreises.
Zusätzlich fließen 1 € pro verkauftem Kilo Kaffee in agrarökologische Projekte unserer Partner vor Ort.
So weißt du, woher dein Kaffee kommt und wer ihn anbaut – und kannst verschiedene Herkünfte, Aufbereitungen und Geschmacksprofile entdecken.
Wir rösten im Ursprungsland als auch bei uns. Dazu arbeiten wir mit erfahrenen Kaffeeexperten zusammen, die über 30 Jahre Erfahrung mitbringen.
Derzeit haben wir keine Kaffees, die im Ursprungsland geröstet sind.
Alle unserer Kaffees werden derzeit in der Rösterei von Nativos in Lyon geröstet.
Warum ich diesen Schritt gehe? Ganz einfach: Die Nachfrage nach nulldiebohne Kaffee ist enorm gestiegen! Gleichzeitig war das Rösten in Kolumbien logistisch sehr herausfordernd – lange Planungszeiten und die schwierige Frage „Wie viel Kaffee brauche ich?“ haben es zunehmend kompliziert gemacht.
Darum setze ich jetzt auf einen neuen, flexibleren Weg – für mehr Frische, mehr Verfügbarkeit und noch besseren Kaffee.
Für die Kaffeebauernfamilien ändert sich durch unsere neue Linie kaum etwas, da der Röstprozess ohnehin ausgelagert war. Im Gegenteil: Wenn mehr Menschen Kaffee von nulldiebohne genießen, können wir mehr Bohnen abnehmen. Und genau das schafft zusätzliche Wertschöpfung und stärkt ihre Perspektiven nachhaltig.
Unsere Leidenschaft für exzellenten Kaffee beginnt bei der Auswahl der hochwertigsten Kaffeebohnen. Durch eine direkte Zusammenarbeit mit ausgewählten Kaffeebauernfamilien können wir sicherstellen, dass nur die erlesensten Bohnen ihren Weg in die Rösterei finden.
Wir bezahlen die Kaffeebauern nach der Qualität der Bohnen – nicht nach dem Weltmarktpreis, sondern deutlich mehr. Gut für die Bauern – gut für unser Häferl Kaffee.
Fairtrade arbeitet mit festgelegten Standards und häufig mit Produzentenorganisationen wie Kooperativen. Wir setzen stattdessen auf direkte und langfristige Beziehungen zu einzelnen Kaffeebauernfamilien, die wir persönlich kennen und hochwertige Qualität.
Auch auf eine Bio-Zertifizierung verzichten wir derzeit. Die Zertifizierung ist für kleine Betriebe mit zusätzlichem Kosten- und Verwaltungsaufwand verbunden. Unsere Partnerfamilien arbeiten stattdessen mit agrarökologischen Methoden und bauen ihren Kaffee im traditionellen Schattenanbau an.
Auf den Fincas werden unter anderem Bokashi, Effektive Mikroorganismen und Regenwurmkompost zur Herstellung eigener Boden- und Pflanzenhilfsmittel eingesetzt.
Unsere Kaffeebohnen stammen aus traditionellem Schattenanbau in vielfältigen Agroforstsystemen und nicht aus Monokulturen.
Diese Form des Anbaus verbindet Kaffeeproduktion mit einer vielfältig bepflanzten Umgebung. Die Bäume spenden Schatten und die unterschiedlichen Pflanzen schaffen Lebensräume für Vögel, Insekten und andere Tiere.
Die Vielfalt der angebauten Pflanzen kann den Familien außerdem zusätzliche Lebensmittel und Erzeugnisse liefern. Einige davon können auch für den eigenen Bedarf oder den Verkauf genutzt werden.
Wir kennen die Menschen, die unseren Kaffee anbauen. Durch persönliche Begegnungen und regelmäßigen Austausch pflegen wir langfristige Handelsbeziehungen mit den Kaffeebauernfamilien.
Wir beziehen ausgewählte Kaffeebohnen direkt aus unserem Netzwerk und bezahlen qualitätsbezogene Preise – unabhängig von den täglichen Schwankungen des Weltmarktpreises.
Zusätzlich fließen 1 € pro verkauftem Kilogramm Kaffee in agrarökologische Projekte unserer Partner vor Ort. Damit unterstützen wir unter anderem Workshops zu Agrarökologie und Qualitätsverbesserung, Biofábricas, Folientunnel zur schonenden Trocknung und die Anzucht von Jungpflanzen.
So möchten wir nicht nur Kaffee einkaufen, sondern auch konkrete Projekte und die Zusammenarbeit mit unseren Partnerfamilien langfristig unterstützen.
Durch mehrere Reisen nach Kolumbien, längeren Aufenthalten und persönliche Kontakte ist nulldiebohne entstanden.
2019 verbrachte ich, Natalie Weiß, Gründerin von nulldiebohne, mehrere Monate in dem kleinen Kaffeedorf El Cairo im Valle del Cauca. Dieser Aufenthalt hat vieles verändert.
Der Kaffee hat mich begeistert – noch mehr aber die Menschen dahinter: ihre Herzlichkeit, ihre Verbundenheit mit ihrer Umgebung und ihre Leidenschaft für jede einzelne Bohne.
Seitdem gibt es Café Comam auch in Österreich.
Die persönliche Beziehung zu den Frauen von Café Amelí und zur Familie von Finca La Fortuna entstand während einer weiteren Reise nach Kolumbien. Auf der Suche nach weiteren Kaffeefamilien und Projekten lernte ich Menschen kennen, die Kaffeeanbau mit vielfältigen Agroforstsystemen und agrarökologischen Methoden verbinden.
Weil wir auf eine fairen Direkthandel setzten! Das macht einen großen Unterschied für die Bauern.
Durch persönliche Begegnungen bauen wir Vertrauen auf und pflegen langfristige Handelsbeziehungen mit den Kaffeebauernfamilien.
Wir bezahlen unsere Kaffeebohnen nach Qualität und nicht ausschließlich nach dem aktuellen Weltmarktpreis. So können wir die Qualität der einzelnen Microlots bei der Auswahl berücksichtigen und gezielt Kaffees aus unserem langjährigen Netzwerk beziehen.
Durch die direkte Zusammenarbeit kennen wir die Menschen hinter unserem Kaffee und können die Herkunft und Qualität der Bohnen nachvollziehen.
Die Kaffeebohnen stammen aus drei verschiedenen Kaffeeprojekten in Kolumbien. Café Comam, Café Amelí und Café Finca la Fortuna.
Die drei CAFÉ COMAM-Sorten kommen von Bauernfamilien der Umweltkooperative Serraniagua im Valle del Cauca:
Finca La Florida überzeugt mit ausgeprägten Schokoladennoten.
Del Bosque bietet fruchtige Aromen und feine Nussnuancen.
Mujeres de la Miranda („Kaffee der Frauen“) begeistert mit einem wunderbar fruchtig-schokoladigen Aroma.
CAFÉ AMELÍ ist ein Kaffee aus Frauenhand aus Nariño. Er hat süße Aromen mit Nuancen von Vanille, Milchschokolade und einem Hauch Mango.
CAFÉ FINCA LA FORTUNA stammt von einer langjährigen Familienfinca aus Antioquia. Diese Espressoröstung entfaltet Schokoladenaromen und eine natürliche Fruchtsüße.
Unsere Kaffees werden mit einer mittleren Omniroast Röstung geröstet – sie ist für alle Zubereitungsmethoden geeignet.
Aber: Jede Zubereitungsmethode benötigt einen eigenen Mahlgrad! Espresso sollte sehr fein gemahlen werden, Filterkaffee mittel und French Press grob.
Kaffees von nulldiebohne sind insgesamt etwas heller geröstet als die meist dunklen Industrieröstungen aus dem Supermarkt. Dadurch eignen sie sich unter anderem auch bestens für Filterkaffee, die French Press, den V60 oder die Chemex.
Unsere Kaffees gibt es nicht nur im Onlineshop www.nulldiebohne.at sondern auch in ausgewählten Läden oder auf diversen Märkten und Messen.
Details dazu findest du >>HIER.
Du kannst auch eine Click & Collect Bestellung machen und deine Bestellung selber in Pregarten in unserer Abholbox oder in Steyr abholen. >>Mehr dazu hier.